Feministische Kulturforschung

Steinsetzungen - Zeichen - Bilder - Symbole - Orte der Kraft


Erni Kutter - Autorin, Frauenbildungsarbeit, Kulturforscherin / München
„Der Kult der drei Jungfrauen“ - Eine Kraftquelle weiblicher Spiritualität

Gudrun Nositschka - Schriftstellerin, Politikerin, Kulturforscherin, Vorsitzende der „Gerda Weiler-Stiftung“ / Eifel
„Aneignung des matriarchalen Mythos“ - Das Land der Dreigestaltigen Göttin - die Matronen
Mary Daly - eine Meta-Ethik des radikalen Feminismus. Vom Entfachen der Frauenfreundschaft. Ein Diskurs.

Siegrun Laurent
- Feministische Kultur - und Religionswissenschaftlerin, Jahreskreis-Ritualleiterin / Karlsruhe / Speyer
„ Erinnerung dich rufe ich an - sende Bilder in mein verlassenes Gehirn“
Ideogramme / Sinnbildzeichen als älteste Sprache der „Großen Mutter“.



*ALMA  MATER = lat. Seelenmutter - Die Nährende
Eine römische Priesterin-Lehrerin. Der Name kommt von Al-Mah, einem Namen der Mondgöttin aus dem Nahen Osten - auch Titel ihrer Tempelfrauen. Almah - dasselbe Wort, das in den hebräischen Versionen des Evangeliums die Jungfrau Maria beschreibt.

*Akademie = Akka - Nordische Urgöttin - auch Hain in dem gelehrt wird. Akka auch Ahnengöttin von Akkad, genannt die Alte, die Große Mutter, Hebamme. Sie war die „Wasser-Zieherin“, die das Göttliche aus der Ur-Tiefe in das Leben brachte. Akka hatte viele Namen. Die GiechInnen nannten sie Akko, „die Gestalterin“. Für Samen und Finnen war sie Mader-Akka = Mutter Akka, die Schöpferin der Menschheit. In der römischen Kultur war sie Acca Laurentina, die Mutter der Laren, der archaischen Geister der Vorfahren - ein Relikt des vorrömischen Latinums.


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