Die Dozentinnen der Akademie in alphabetischer Reihenfolge:
Ilka Albers - Journalistin, Autorin, Künstlerin, Theatermacherin
www.ilonka-art.deDr. Dörte Döring Wissenschaftlerin, Matriarchatsforscherin, „Berliner Matriarchatsgruppe“, Potsdam
Die schwarze Madonna - Les Vierges Romanes
Was macht die große Faszination der Schwarzen Madonna aus? Ihre Ikonografie ist aufregend. Die nur 30cm hohe Holzfigur mit meistens schwarzem Gesicht und schwarzen Händen hat eine archaische Ausstrahlung.
Ein Blick auf sie löst eine Flut von Assoziationen an uralte Göttinnenstatuen aus; doch sie stammt mehrheitlich aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Sie tritt gehäuft als „Vierge Romane“ in der Auvergne, einer französischen Provinz des „Massiv Centrale“ auf. Noch heute wirkt sie als machtvolles Symbol weiblicher Spiritualität, die ästhetisch und energetisch noch sehr direkt zu uns spricht. Über ihre „Schwärze“ gibt es vielerlei Theorien.
Gertrude Ernst-Wernecke Phytotherapeutin, Heilpraktikerin (Lachesis-Verband), Schweigen-Pfalz
„Pflanzenwesen öffnen Heilräume, entdecken Freiräume, gestalten den Raum, lösen den Traum“Im Buche der Natur lesen - Pflanzenwesen - Türöffnerinnen
Pflanzenwesen sind Türöffnerinnen zu verwunschenen Räumen.
Sie forschen, klären, entsorgen, begleiten, umhüllen, stärken Organe, Hüllen und Zwischenräume. Sie öffnen Tore zu neuen, lebendigen Möglichkeiten. Sie arbeiten subversiv, mit neuen Programmen und liebevollen Vernetzungen. Sie sind die Geschenke der Grossen Mutter, bedingungslos gegeben, sie müssen nicht heilen, um zu leben. Sie leben weil sie Mutter (= Mater / Materie) sind. Sie wirken durch Farben, Formen, Düfte, bewirken Beziehung. Ihre Systeme erinnern unsere Gene (Genialität) an ihre Schöpfungskraft.
Gudrun Frank-Wissmann Filmemacherin / Dipl. Designerin, GudrunFrank@web.de.
Seit den 90er Jahren forscht und filmt sie in matriarchalen Gesellschaften. Sie lebte mit den matrilinearen Kunama in Eritrea/Ostafrika, den matriarchalen Garo in Nordindien und auf der Pazifikinsel Palau. Sie ist im Vorstand von MatriaVal e.V., mit Uschi Madeisky gründete sie 2003 ur-kult-ur, Film- und Mediakommunikation.
www.ur-kult-ur.de und www.matriaVal.de
Dr. Heide Göttner-Abendroth Matriarchatsforscherin, Philosophin, Akademie Hagia, www.hagia.de, Weghof / Passau
"Matri-Arché - Am Anfang die Mütter"
Dr. Heide Göttner-Abendroth ist die Gründerin und Leiterin der autonomen Frauenakademie HAGIA, Akademie für kritische Matriarchatsforschung und matriarchale Künste bei Passau. Sie promoviete 1973 an der Universität München in Philosophie über die „Logik der Interpretation“. Sie veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zum Thema Matriarchat und matriarchale Ästhetik. Seit 1988 entstand ihr Hauptwerk mit der wissenschaftlichen Reihe „Matriarchat I bis III“ von der Geschichte seiner Erforschung bis zu Forschungen der Stammesgesellschaften vieler Kulturen. Die Begriffsdefinition stammt aus der Anthologie „Matriarchate als herrschaftfreie Gesellschaften“.
Dr. Malika Grasshoff Historikerin, Ethnologin, Autorin, Bremen / Algerien. Mitarbeiterin der internationalen Migrationsforschungsstelle Oldenburg
www.makilam.com eMail: info@makilam.com
Die Berber sind das älteste Volk Nordafrikas, das noch heute in Marokko, Algerien und Tunesien lebt. Sie waren eine Zeitlang Christen und nach der Eroberung durch die Araber Muslime. Trotzdem haben die Frauen der Kabylei ihre vorislamischen Bräuche bewahrt wie zum Beispiel die Verehrung von Heiligen, der Glaube an den bösen Blick und eine sogenannte animistische Auffassung von den Kräften der Erde, der Sonne, der Quellen und des Regens.
Arunga Heiden Sängerin, Komponistin, Klangtherapeutin, Ritualleiterin
Seit vielen Jahren begleitet sie Menschen (als Frau besonders Frauen) einzeln sowie in Seminargruppen mit Ritualen, Gesprächen, spiritueller Musik und heilsamem Singen (Chakrensingen, Tönen aus dem Herzen, Obertongesang, Mantren und Kraftliedern sowie meditativem Tanz) auf ihrem Lebensweg.
Dabei versteht sie ihre Arbeit als impulsgebend und begleitend, um die Selbstheilungskräfte im eigenen Inneren zu aktivieren und die Lebensfreude zu stärken.
Mit ihrer Musik (Gesang, Saiteninstrumente, Klangschalen, Trommeln) begleitet sie außerdem Rituale und Feiern ( Initiationen, Verbindungs-und Trennungsrituale, Beerdigungen, ...), sowie einzelne Menschen in Umbruch, Loslösungs- und Heilungsprozessen.
www.arunga-heiden.de
Cécile Keller Fachärztin f. Allgemeinmedizin FMH. DreiJahre Weiterbildung im Zentrum für Schamanisches Wissen "Quetzakoatl" in Ronco, Tessin (Schweiz).
Als Frauenärztin und Heilbegleiterin selbstständig arbeitend. Als Ritualleiterin für Matriarchale Spiritualität in der Internationalen Akademie HAGIA tätig. Eigene Forschung zur Matriarchalen Medizin, vorgestellt auf den Weltkongressen für Matriarchatsforschung in Luxemburg 2003, San Marcos, Texas 2005.
www.hagia.de
Ernie Kutter Autorin, Kulturforscherin, Frauenbildungsarbeit, München
„Der Kult der drei Jungfrauen“ - Eine Kraftquelle weiblicher Spiritualität
Spirituelle Frauentraditionen unseres Kulturraums
In vielen mitteleuropäischen Ländern finden sich Spuren spiritueller Frauentraditionen, die weit in vorchristliche Zeiten zurückreichen.
Insbesondere in Bayern, Südtirol und in der Eifel erzählen Sagen, Ortsnamen und lokale Überlieferungen von drei Jungfrauen, die Hüterinnen von Quellen, Bäumen und Tieren waren und zugleich enge Verbündete der Frauen. Oft sind diese Berichte an Orte gebunden, die frühgeschichtliche Bedeutung haben und eine hohe energetische Qualität aufweisen. Häufig stehen sie mit bestimmten Kultzeiten des Jahres in Verbindung.
Dana S. Laurent Ausbildung bei Sunny Graff / Frankfurt a.M. zur „Selbstverteidigungs - und Selbstbehauptungstrainerin“. Nach mehrjähriger Leitungserfahrung in Kursen und Individualbetreuung eigene Konzeptentwicklung mit dem Schwerpunkt auf Selbstbestimmung und Selbstbehauptung
„…hab ich doch gewusst, dass Du das kannst“ Selbstwert - Selbstwehr - die eigene Kraft in der Praxis erkennen. Zu den Voraussetzungen, um ein selbstbestimmtes Leben gestalten zu können, gehört die permanente Selbstreflexion von Verhalten und Sprache im Alltag und auch der adäquate Umgang mit sich selbst, im privaten und beruflichen Umfeld. Das gilt ganz besonders auch für Grenzsituationen.
Tricia Laurent Dipl. Sozialarbeiterin, Integrative Tanz- und Bewegungstherapeutin, Tanzpädagogin, Karlsruhe, www.gezeitentanz.de
"Leib - Bewusst - Sein" - All-Ein-Sein
Bewege Dich, atme - und bringe Deine Schönheit und Deine Verbindung zu allem Existierenden zum Ausdruck. Dein Leib ist die Einheit von Körper, Seele und Geist. Tanz und Bewegung ermöglichen das Erleben spiritueller Kräfte.
Folgende Übungen und Methoden werden uns auf diesem Weg begleiten: Körperspürübungen, gelenkte Meditationen, freier Tanz, rituelle Tänze, Körpergebärden, Körpergebete, reflektierende Gespräche, Einsatz kreativer Medien.
Wir arbeiten im Laufe der Akademie zu den Themen: Leib-Bewußt-Sein; Erfahrungen zu den Elementen: Luft, Wasser, Feuer, Erde; Sonne-Mond-Zyklus im Jahreskreis, Spirituelle Verbindung; Weibliches Sein.
Li Shalima Künstlerin, Labyrintharbeit, Pädagogin, Charlottenberg / Berlin,
www.lishalima.twoday.net eMail:lishalima@web.de
"Das Labyrinth als Symbol in der gestaltenden Kunst"
Das Labyrinth ist ein Bild für den Lebensweg, der ungestört er selbst sein kann. Das Labyrinth ist ein grafischer Aphorismus voller Lebensweisheit und spiritueller Reinheit, den unsere AhnInnen vor über 5.000 Jahren gefunden, entwickelt und im Laufe der Geschichte vielfach getanzt, in Felsen geritzt, auf Münzen geprägt, in Stein gehauen, auf Papyrus gezeichnet, auf Tongefäße gemalt, aus Steinen angelegt oder mit Grasnarben gebaut haben. Erst seit 1420 nach dieser Zeitrechnung gibt es die visuelle Vorstellung des Irrgartens, die sich bis heute hartnäckig hält und von den ersten netten Lustgärten aus Hecken inzwischen auch in diesem Bereich zu technisch ausgefeilten Auswüchsen menschlicher Sucht nach dem immer größeren Kick entwickelt hat.
Seit Mitte des letzten Jahrhunderts gibt es aber auch eine neue Labyrinthbewegung. Überwiegend sind es Frauen, die das ursprüngliche Labyrinth als Symbol für kreatives friedliches miteinander leben der Menschen, als Symbol für die Vielfalt und Freiheit innerhalb einer klaren Einfachheit und sinnvollen Begrenzung, wieder entdecken und beleben.
Manchmal erscheint es mir als das Abbild einer Gesetzmäßigkeit, die alles Leben betrifft, scheinbar so einfach, immer nach ein und demselben Gesetz und doch so unendlich in seinen Möglichkeiten.
Für mich selbst ist das Labyrinth u. a. ein Symbol für Nüchternheit und geschützte Individualität innerhalb einer gesund funktionierenden Lebensgemeinschaft geworden. In diesem Sinne möchte ich es auch vorerst nur in seiner reinen Formalität vermitteln, und es erst dann gemeinsam in der Gruppe mit all unseren unendlich vielfältigen Inhalten, immer im Sinne von „so wohl als auch“, füllen.
Wir werden es solange mit verschiedenen kreativen Mitteln üben und verstehen lernen, bis es auch wirklich jede Teilnehmerin selbständig anlegen und weitergeben kann.
Uschi Madeisky Filmemacherin, Vorsitzende von MatriaVal e.V., Geschäftsführerin von VFFM Verband der FamilienFrauen und -Männer, Frankfurt am Main, www.ur-kult-ur.de www.matriaVal.de, madeisky@tomult.de
"Die Töchter der sieben Hütten". Das Leben der Khasi im Nordosten Indiens richtet sich nach der natürlichen Ordnung der Mütter. Der Mann ist Gast im Hause der Frau.
"Die starken Frauen von Juchitan", Mexiko. Ein Forschungsgebiet von Dr. Veronika Bennholdt-Thomson.
"Abschied vom Lachen", "Der Andina Kult" gemeinsam mit Gudrun Frank-Wissmann.
Ina Mahlstedt Religionswissenschaftlerin
Ihr Zugang zu prähistorischen Kulturen eröffnet sich nicht nur über das archäologische Material, sondern leitet sich vor allem aus lebensweltlichen Bedingungen her, d.h. aus der konkreten Lebenssituation der frühen Bauern und ihren existenziellen Problemen. Neben den Beobachtungen, die sie vor Ort aufgrund der landschaftlichen und klimatischen Bedingungen machen kann, ist die neolithische Ikonographie ihre wichtigste Quelle. Weitere Grundlage ihrer Forschungen sind die Reste alter Mythen sowie ethnologische Berichte von Opfertraditionen, magischen Praktiken, Riten und Tabuvorschriften heute noch vergleichbar lebender Ethnien.
www.ina-mahlstedt.de
Dagmar Margotsdotter-Fricke Krankenschwester, Dipl.Sozial-Pädagogin, Autorin,
www.matria.de eMail: margotsdotter@alice-dsl.de
"Berichte aus einer matriarchalen Sippe" - "Schamanisches Weltbild und matriarchale Spiritualität"
Als Vorbereitung auf eine Reise zu der matriarchalen, schamanischen Gesellschaft der Khasis in Indien wurde ich Schülerin der „Foundation for Shamanic Studies“ (FSS), die der amerikanische Anthropologe Prof. Harner ins Leben gerufen hat (Core Shamnism). Dabei stellte ich fest, dass mein Weltbild schon immer magisch war und fühlte mich wie „nach Hause“ gekommen. Der Besuch bei den Khasis weckte in mir den Wunsch, Heilmethoden zu lernen, die in schamanischem Wissen wurzeln. Seitdem besuchte ich etliche Seminare und nahm an dem Dreijahres-Training der amerikanischen Psychotherapeutin Sandra Ingermann innerhalb der FSS teil. Literatur zur Einführung z.B.: Harner: Der Weg des Schamanen; Sandra Ingermann: Heilung für Mutter Erde; Carlo Zumstein: Wege hinter die Finsternis.
„Schamanisches Weltbild und matriarchale Spiritualität als Wege zu Kraft und Heilung“ Ein Symbol für das schamanische Weltbild ist der Weltenbaum: Er verkörpert die Verbindung zwischen den Welten des Unten, der Mitte und des Oben; er ist Ausdruck der Heiligkeit, der Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit; er wird als Baum des Lebens und mit ihm das Leben an sich verehrt; er gilt als weiblich. Da auch wir ein Teil des Großen Ganzen sind, stehen auch wir mit ALLem in Verbindung. Die zentrale Figur im Schamanentum sind eine Göttin/Ahnin und Kräfte, die als Hilfsgeister betrachtet werden. Zur Göttin gehören Tiere, heilige Pflanzen, der Welten-Baum (IHRE Symbole und Attribute) und Menschen (AhnInnen). Mittels schamanischer Trance-„Reisen“, symbolischer „Zerstückelung“ (Tode) und Wiedergeburt durch die Ahnin/Göttin, erlangen Menschen in schamanischen Kulturen ihr magisches Wissen, Weisheit und Heilkunst. Magie ist das Wissen darum, dass, wenn das ALL auf uns wirkt, wir als ein Teil des Ganzen auch auf das ALL, also auf alles, wirken können.
Annette Marquard M.A. ist Historikerin mit Schwerpunkten historischer Frauenforschung und Kult-und Geistesgeschichte. Sie arbeitet seit über zehn Jahren in der Erwachsenenbildung mit Führungen, Vorträgen, Ritualen.
"Vorchristliche Glaubensvorstellung"
Dr. Donate McIntosh Dipl. Religionswissenschaftlerin, Körpertherapeutin, Autorin, Bremen
www.selene-institut.de/index.htm
"Poesie und Ekstase - Praxis magischer Rituale"
Wir arbeiten mit verschiedenen Methoden der Induktion von Trance und Ekstase, u.a. mit dem Aspektieren (Gestaltwandeln) und mit den Möglichkeiten, die uns als Ritualpriesterinnen die Öffnung der "inneren Flöte" zwischen Yoni und Stimme bietet.
Dr. Donate McIntosh ist freiberufliche Ritualfrau in Bremen, Religionswissenschaftlerin, Körpertherapeutin, Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, Autorin und seit 1987 in der Reclaiming-Gemeinschaft aktiv. (Die Reclaiming-Hexentradition wurde besonders durch die Bücher von Starhawk bekannt.) Sie unterrichtet Ritual, Tarot, Trance und feinstoffliche Energiearbeit in Deutschland und anderen Ländern Europas und in den USA.
Prof. Dr. Maria Mies Soziologin, Autorin, Köln Ökofeminismus, Subsistenz-Kultur und Politik.
"Der Bluff mit dem gender-mainstreaming"
Maria Mies ist emeritierte Professorin, ihre Schwerpunkte sind u.a. Ökofeminismus - Subsistenzperspektive, Autorin mehrerer international einflussreicher und entwicklungspolitischer Bücher und ist eine prominente Globalisierungsgegnerin.
Dr. Christa Mulack Religionswissenschaftlerin, Feministische Theologin, Autorin, Hagen
"Die spirituelle, religiöse Potenz der Frau"
Dr. Christa Mulack, Jahrgang 1943, geboren und aufgewachsen in Hamburg. Nach Sprachstudien im Ausland (England, Frankreich, USA) Studium in Deutschland: Theologie, Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaften. Einige Jahre Lehrtätigkeit am Gymnasium, daneben Promotion. (Dissertation: Die Weiblichkeit Gottes. Matriarchale Voraussetzungen des Gottesbildes). Seit 1984 freiberuflich als feministische Autorin und Dozentin tätig. Diverse Lehraufträge im Fach Feministische Theologie an mehren Universitäten. Lebt heute mit ihrer Partnerin in Hagen/Westf.
Spirituelle Potenz war einst die Stärke der Frauen. Verfügen wir wirklich noch über sie oder haben wir sie verloren?
Prof. Dr. Luisa Muraro Philosophin, Autorin, Milano, Universität Verona
“Der Gott der Frauen“ ausgehend von den Mystikerinnen, hinführend zu unserer weiblichen Freiheit“
Zusammen mit anderen Frauen rief sie die "Libreria delle donne di Milano" und die
Philosophinnengemeinschaft Diotima ins Leben, die seit Mitte der 80er Jahre einen neuen Ansatz des Denkens, der Geschlechterdifferenz und der Politik entwickelt haben. Mitherausgeberin der Zeitschrift "Via Dogana". Luisa Muraro beschäftigt sich mit dem Denken und dem Welt - und Glaubensverständnis der Mystikerinnen. Sie stellt Theologie, Glauben und Religion auf eine neue Grundlage.
Gudrun Nositschka Schriftstellerin, Frauenkulturforscherin, Politikerin, Organisatorin der „Gerda Weiler Stiftung“, www.gerda-weiler-stiftung.de, wohnhaft in der Eifel.
"Der enteignete Mythos" von Gerda Weiler - „Wo Göttinnen das Land beschützen“, "Aneignung des matriarchalen Mythos" - Die Eifel, das Land der Dreigestaltigen Göttin - die Matronen.
Die Dreigestaltige Göttin - Zeichen - Bilder - Symbole
Zeichen, Bilder und Symbole. Die Matronen mit allen Sinnen.
Matriarchale Spiritualität und matriarchale Erkenntnisse wurden und werden noch heute in der Regel durch Zeichen, Bilder und Symbole erlebt und weiter gereicht.
Wir, die wir gewohnt sind, dass nur noch das Geschriebene und das Gedruckte zählt, wissen mit dieser Art von Vermittlung oft nichts mehr anzufangen und sehen in ihr nur „Ornamentik“.
Prof. Dr. Luise Pusch Linguistin, Publizistin, Autorin, Hannover / USA„Die Frau ist nicht der Rede wert?!“
In Eutin verordnete mann sich jüngst eine radikalfeministische Sprache. Seitdem gibt es dort von Amts wegen nur noch Eutinerinnen, knapp die Hälfte davon sind Männer. Viele männliche Eutinerinnen tragen allerdings schwer an ihrer Feminisierung und kämpfen dafür, die Regelung wieder rückgängig zu machen.
Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es einmal war. Mit dazu beigetragen haben Luise F. Puschs sprach- und frauenpolitische Analysen.
Gertrude Raven-Croissier Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin der "Schule für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie", verbindet systemische und körperorientierte Therapie mit Ritual und schamanischen Heilweisen; Holotropic Breathwork (Grof); Schwerpunkte: Heilung von Weiblichkeit und Männlichkeit, präexistentielle Traumata, Mythologie und Urbilder der Seele, Weibliche Spiritualität und Verantwortung für die Schöpfung. Autorin von "Psychotherapie im Raum der Göttin – Weibliches Bewusstsein und Heilung".
Ute Schiran Schriftstellerin, Künstlerin, Subsistenzbäuerin, lesbisch-schamanische Seminarleiterin, Portugal, www.ute-schiran.de
"Jenseits der Normen" - Nahrung für / und Umgang mit elementaren Kräften - Gedanken zur schamanischen / spirituellen Praxis ohne religiösen Unter - / Überbau
Wir scheinen in den weiten Landschaften der Wirklichkeiten Stege, Geländer und Rahmen zu brauchen: geschickte Mittel um polarisierte Räume zu durchdringen; um uns nicht in den Beliebigkeiten - die als „Freiheit“ definiert werden - zu verlieren; um anzukommen, nicht an einem Ziel, sondern im GRUND der elementaren Kräfte.
Wenn wir den Elementen angehören wollen, sie SEIN wollen, so bedarf es einer Praxis, also einer Navigationsmöglichkeit durch erlernte Gebäude und uns fremd und beängstigend erscheinende Gebiete.
Rosmarie Schmid Kunstvermittlerin, internationales Labyrinthprojekt - Zürich / Schweiz
„geboren sein - zur Welt gebracht - immer wieder neu - zur Welt bringen“
Unsere religiöse Biographie lässt sich erkennen im achtsamen Umgang mit unserer persönlichen Lebensgeschichte. Das Religiöse / Spirituelle erscheint darin wie eine Ressource / Hilfsquelle in den sich wandelnden Lebensphasen. Gleichzeitig wissen wir genau, dass Religiosität / Spiritualität nicht bloß mein eigenes Wohlergehen anspricht. Die institutionalisierten Religionen / Kirchen, welche dazu als Orientierungsinstanzen gegründet worden sind, ringen in der modernen Gesellschaft um ihre Anerkennung. Gleichzeitig ist ein verstärktes Interesse der Einzelnen an Religion / Spiritualität zu beobachten. Wie reagiere ich auf die Veränderungen und Umbrüche des religiösen / spirituellen Bewusstwerdens? Auf meine eigenen? Auf jene der religiösen „Landschaft“?
Dr. Antje Schrupp Politologin, Journalistin, Frankfurt am Main, www.antjeschrupp.de
"Die weibliche Liebe zur Freiheit" - Stärke und Begehren
Die Frauenbewegung steht heute vor neuen Herausforderungen. Einerseits sind viele ihrer Ziele erreicht worden; Frauen sind rechtlich gleichgestellt und sie haben viel mehr Möglichkeiten und Rollenvorbilder als frühere Generationen. Andrerseits wird das gesellschaftliche Klima härter. Öffentliche Gelder werden gestrichen, soziale Probleme wachsen: schwierige Zeiten, nicht nur für Frauen.
In ihrem Text: „Zukunft der Frauenbewegung“ zeigt die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Antje Schrupp, dass die Frauenbewegung nicht auf Förderung von außen angewiesen ist, sondern auf der Stärke und dem Begehren von Frauen selbst beruht.
Ausgangspunkt der Frauenbewegung war und ist die weibliche Liebe zur Freiheit, die sich nicht auf bestimmte Rollen oder gemeinsame Interessen festlegen lässt, sondern in einer politischen Praxis der Beziehungen unter Frauen in ihrer Verschiedenheit mündet.
Dieser reiche Erfahrungsschatz der Frauenbewegung kann Wege aufzeigen, wie auch heute noch eine sinnvolle Politik möglich ist, ohne sich den Spielregeln der Politprofis und Massenmedien zu unterwerfen.
Christa Schulte Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin KV, Supervisorin BDP, Bremen
www.christaschulte.de
"Kultivierung weiblicher Sexualität"
Christa Schulte, Jahrgang 1953, arbeitet in ihrer Praxis für Psychotherapie und Supervision schwerpunktmäßig mit Fraueneinzeltherapie, Lesbenpaartherapie, Coaching für Frauen in Führungspositionen, Fortbildung und Supervision für Frauen- und Alternativprojekte. In den letzten Jahren hat sie ein frauenspezifisches Modell für die Weiterentwicklung weiblicher Sexualität, das TARA-Tantra entwickelt.
Meine Grundthese lautet, dass Frauensexualität, die sich weniger nach äußeren Normen sondern mehr nach innerer Bewegtheit, verschiedenen Formen von Liebe und lebendiger Kommunikation ausrichtet, eine hohe Kunst ist. Diese Kunst ist im Spielen, Üben und im lebendigen Kontakt mit uns selbst erlernbar. Dazu brauchen wir eineliebevoll-realistische Sicht auf unseren Körper, auf unsere ständig wechselnden Gefühlswelten und auf unser momentanes Bewusstsein als Frau. Dazu brauchen wir aber auch Ziele und Visionen, damit wir Bilder haben, wohin wir uns entwickeln und was wir wirklich kultivieren wollen.
Cambra Skadé studierte Kommunikations-Design, Freie Künstlerin, Dozentin - Kunst als Fachsprache des Schamanischen.
„Kunstmagische Heilwege“
www.cambra-skade.de
Dr. Annegret Stopczyk-Pfundstein Philosophin, Autorin, Stuttgart
www.stopczyk-philosophie.de
„Von Sappho bis zur Leibphilosophie heute“
"Nein danke, ich denke selber", ist das Motto und ein Buchtitel der Philosophin Annegret Stopczyk, die aus weiblicher Sicht die Philosophiegeschichte neu interpretiert und eine Weisheitstradition aufgefunden hat, durch die es ihr möglich ist, körperbezogenere Philosophie zu treiben. Mit ihren leibphilosophischen Denk- und Fühlübungen eröffnet sie einen weiblicheren Weg, erkennend zu sein. Philosophinnen wie Sappho, Hildegard von Bingen, Helene Stöcker, Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Agnes Heller, Judith Butler verstrickt sie in einen streitbaren Dialog mit ihrem eigenen Ansatz der Leibphilosopie.
Unser Körper wird durch die neuen Körpertechnologien im dritten Jahrtausend neu interpretiert werden und Frauen sollten nicht abwarten, bis Männer ihre Definitionen vollendet haben. Wir sollten selber definieren, selber denken.
Meine Bücher: http://www.stopczyk-philosphie.de/Buecher.htm
Agentur für angewandte Ethik und Philosophie - Philosophische Praxis -
Genevieve Vaughan betreibt unabhängig kritisch-feministische Forschungen.
Sie stammt aus Texas, USA, und lebt gegenwärtig in Italien. Seit vielen Jahren arbeitet sie an ihrer Theorie des Schenkens. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen, gründete die Stiftung "Foundation for a Compassionate Society" und war Mitorganisatorin u.a. des Zweiten Weltkongresses für Matriarchatsforschung (2005) Leitung : Heide Göttner-Abendroth.
www.for-giving.com
Ziriah Voigt Ehemalige Theologin, Autorin, Ritualfachfrau, Choreographin, Spirituelle Heilungswege, Eifel
www.ziriah.de
"Prinzipien des rituellen Tanzes - heute"
Ziriah Voigt ist seit 1990 mit ihrem Unternehmen „Schwarze Hecke“ freiberuflich tätig. Sie hat sich auf die Neuentwicklungen von Frauenritualen spezialisiert und die Kreation von rituellen Tänzen zum Jahreskreis. Zu ihrer 1997 veröffentlichten Konzeption „Ritual und Tanz im Jahreskreis“ hat sie mehere Ausbildungen geleitet. Ziriah lebt - umgeben von drei Matronentempeln - in einem kleinen Dorf in der Eifel.
In vielen spirituellen Frauengruppen ist der Kreistanz ein zentrales Element des gemeinschaftlichen Erlebens. Die festgelegten Bewegungen kreisen um eine mit jahreszeitlichen Symbolen geschmückte Mitte und bringen Körper wie Seele in spezifische Schwingung. Durch die kontinuierliche Wiederholung wird ein gemeinsames energetisches Feld geschaffen, das - jenseits von personalen Göttinnenbildern - tiefe religiöse Erfahrung ermöglicht.
Prof. Dr. Claudia von Werlhof Politikwissenschaftlerin, Autorin, Universität Innsbruck / Österreich
"Patriarchatsforschung aus matriarchaler Sicht"
Patriarchat ist eine Utopie von einer Gesellschaft/Welt, in der das Leben von/aus Vätern kommt. Der Versuch, diese Utopie nicht nur als Realität zu behaupten, sondern auch konkret, „mater - iell“ werden zu lassen bestimmt das Geschehen in der Neuzeit. Die moderne Ökonomie, der Kapitalismus, die moderne Technik, die Maschine, die moderne Wissenschaft und die modernen Institutionen, vom Staat bis zur Familie, sind Ausdruck dieser Entschlossenheit, das Patriarchat endlich durchzusetzen und von allen matriarchalen Resten zu „reinigen“. Nur, wenn das Patriarchat sich so weit entwickelt hat, dass es von Frauen/Müttern und aller Natur vollständig unabhängig geworden ist, hat es sein Ziel erreicht, ein reines Patriarchat zu sein.
Marianne Wex Hochschuldozentin, Autorin, Arbeit in London bei Lily Cornford „Feinstoffliche Heilkraft" Heilung, Selbstheilung und Regeneration
Im Bewusstsein unserer, sich aus sich selbst heraus, erneuernden Natur
"Matriarchale Medizin "Feinstoffliche Heilkraft"
Marianne Wex, Jahrgang 1937, 1963–1980 Kunsthochschuldozentin in Hamburg. Anschließend 8 Jahre Selbstheilung, Neuseeland, Irland. 1988–1991 arbeitete sie in London unter der Leitung der Heilerin Lily Cornford (1906-2003). Bis 1999 Einzelbegleitungen und Referentin in verschiedenen Seminarhäusern, vorwiegend in Deutschland. 1999-2002 weitere Vertiefung auf dem genannten Weg in Asien, zwei Jahre Kanada. Seitdem lebt und arbeitet sie wieder in Deutschland.
Carien Wijnen Ärztin, Heilpraktikerin „Berliner Zentrum für Gesang und Therapie, Niederlande/Berlin
www.healingvoice.de
"Die heilende Stimme, „Toning - Chakren - Atem“
Körper und Atemarbeit - öffnen der Resonanzräume - lösen von emotionalen Blockaden (Wut, Angst, Trauer) - Schwingungen die heilen - die Chakren als Energiezentren der Aura, Grounding……..
Maria Zemp Heilpraktikerin (Lachesis Verband) Körperpsychotherapie (DGK)
Mitarbeiterin von Medico Mondiale, Autorin, Euskirchen / Schweiz
"Der Körper als Tempel"
Als Frauen haben wir kein Land - Mit unserem Körper bewohnen wir die Welt
Der Körper ist die saftigste, faltigste, farbigste Frucht, die wir haben, das reichste, hügeligste Land, und in dieser Landschaft sprudelt einer Quelle gleich, die Macht der Erotik.