Dokumentation:

 

 Programm

 

Freitag, 23. Mai 2008

 

 

 

12.00 Uhr Einlass/Ankommen

Empfang, Tickets, Information, Buttons, Kaffee, Snacks...

 

12.45 Uhr

Ausstellungseröffnung, Vorstellung, Performances

"Das Labyrinth", Li Shalima;

"St-EINE“, Benno-Josef Feth;

"Der Jahreskreis", Brunhilde Kluss mit Gruppe.

 

13.30 Uhr

Ritueller Empfang mit Worten, Leib und Seele

Tricia Laurent

 

14.00 Uhr

Begrüßung

"Der Internationale MutterGipfel"

Siegrun I. Laurent

 

14.15 Uhr

Einführungsvortrag

"Mutterseinvom patriarchalen Unwert zum matriarchalen Mehrwert"

Dr. Christa Mulack

15.00 Uhr

"Vorstellung der Initiatorinnen"

Moderation: Uschi Madeisky

15.15 Uhr

Vortrag mit Filmbildern

"Initiation zur Mutter – das heiligste Ritual auf der Insel Palau“

Gudrun Frank-Wissmann

15.45 Uhr

Kaffeepause, Büchertisch, Stände, Plauschen, Gespräche....

 

16.15 Uhr

Vortrag

"Mütterliche Ordnung heute"

Prof. Dr. Claudia von Werlhof, Österreich

 

17.00 Uhr

Vortrag

"Die symbolische Ordnung der Mutter“

Prof. Dr. Luisa Muraro, Italien

 

18.00 Uhr

Abendpause

 

20.00 Uhr

Vortrag und Kommunikation mit dem Publikum

"Das mütterlich-schenkende Prinzip“

"Mother Earth we are gracefull for our birth"

Genevieve Vaughan, USA/Italien

 

20.45 Uhr

Weltpremière des Films

"Societies of Peace“

2. Weltkongress für Matriarchatsforschung in Texas

Uschi Madeisky, Gudrun Frank-Wissmann

 

 

Ende ca. 22.30 Uhr

 

Samstag, 24. Mai 2008

 

8.30 Uhr

Einlass, Kaffee, Tee, Brezel, Brötchen...

 

9.00 Uhr

Tanz – Ritual

"MutterTanz"

Aliou Diéme, traditioneller Tanz, Sohn aus der Gesellschaft der Djola in der Casamance/Afrika

 

10.00 Uhr

Vortrag

"Mutter – Mutterschaft – Mütterlichkeit.

Was heißt das jenseits des Patriarchats?“

Dr. Heide Göttner-Abendroth

 

10.45 Uhr

Kaffeepause, Büchertisch,Austellung, Stände, Interviews.....

 

11.30 Uhr

"Rympaji – Gespräche am Herdfeuer"

Pyndaplin Massar (Khasi/Indien) und Frauen, die mit den Khasi den Alltag teilten.

Prof. Dr. Ursula Pfäfflin

 

12.30 Uhr

Vortrag (mit Bildern)

"Kinder des Drachenkönigs – Enkelkinder der Feenmutter"

Isabelle My Hanh Derungs, Vietnam/Schweiz

 

13.00 Uhr

Mittagspause

 

15.00 Uhr

Vortrag

"Matriarchale Medizin"

Cécile Keller, Schweiz/Deutschland

15.30 Uhr

Vortrag

"A Room of one´s own" – "Raum für sich allein"

ARM (Association for Research on Mothering) – Mutterbewegung aus Canada

Dr. Andrea O`Reilly, Canada

 

16.00 Uhr

Vortrag

Starke Mütter verändern die Welt“

Dr. Kirsten Armbruster

 

16.30 Uhr

Kaffeepause

 

17.00 Uhr

Forum

ReferentInnen auf dem Podium

Moderation: Dr. Heide Göttner-Abendroth

 

18.00 Uhr

Abendpause

 

19.00 Uhr

Gemeinsame Labyrinth-Meditation mit Einführung

"Die mütterliche Ordnung im Labyrinth"

Li Shalima

 

20.00 Uhr

Tanzabend, "Verbunden im Tanz" mit Live-Musik

Tänze und Körpergebete aus dem “Große Mutter Zyklus”

Verena Hochheimer-Zimmermann u. A.

 

 

Ende ca. 22.30 Uhr

 

Sonntag, 25. Mai 2008

 

Einlass 8.30 Uhr

 

Beginn 9.15 Uhr

 

Kaffeepause 10.45 bis 11.30 Uhr

 

Ende 14.00 Uhr

 

 

8.30 Uhr

 

Einlass, Kaffee, Tee, Butterbrezel, Brötchen…

Stände, Ausstellung, Büchertisch, Gespräche…

9.15 Uhr

Vortrag und Gesang

"Muttersohn im Mutterclan"

Wengji Wang und seine Nichte Sadama

von der matriarchalen Gesellschaft der Mosou, China

mit Simultanübersetzung

 

10.00 Uhr

Vortrag

"Mütter und Vormütter" in der Berbergesellschaft der Kabylen

Dr. Malika Grasshoff, Kabylei/Algerien/Nordafrika

10.45 Uhr

Kaffeepause

 

11.30 Uhr

"Ich habe Vertrauen in uns Juchitecàs und unsere Geschichte!"

Dr. Veronika Bennholdt-Thomsen im Gespräch mit

Maria Meneses von den "Starken Müttern" von Juchitàn, Mexiko

 

12.30 Uhr

Abschlussvortrag

Ich bin die Mutter - darum; I´m the mother - that´s why"

Dagmar Margotsdotter-Fricke

 

13.15 Uhr

Rituelle Verabschiedung

Verlesung des MutterManifestes und Bänder, die in die Welt wirken. Siegrun I. Laurent

Abschluss-Ritual

 

14.00 Uhr

Ende des „Internationalen MutterGipfels 2008“

 

 

Übersetzungen:

Ingrid Flaig, Österreich; Traudel Sattler, Italien;

Fotodokumentation: Andrea Schlund

Büchertisch, Christel-Göttert-Verlag/ Christel Göttert ist anwesend.

Presse:MATRIAVAL/ Berlin,Weltenfrau/ Schweiz,ab 40/ München

Steinarbeiten: Eva-Gesine Wegner,

Ausstellungen: Tricia Laurent, Ulrike Loos

Kunsthandwerk, Ritueller Schmuck, Musikinstrumente, Infostände und vieles mehr.

Kinderbetreuung/ Meditation - und Ruheraum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Müttermanifest 2008 

 

In den Monaten ehe der Internationale MutterGipfel stattfand, haben allerorts Frauenkreise mitgedacht und mitgearbeitet, so entstand im Kreis der Frauen, die die Zeitung MATRIAVAL machen, dieses Müttermanifest. Es wurde im Foyer ausgehängt und Kongressteilnehmerinnen schrieben Ergänzungen dazu, siehe unten. Ganz besonders glücklich waren die Urheberinnen als eine junge Sängerin ein ganzes Lied daraus machte, sie sang es während des MutterGipfels selbst und MatriVal produzierte eine CD daraus:Michelle Laise Hymnediese CD ist bei MatriVal e.V. erhältlich.

 

Basissätze zum Müttermanifest 2008

1. Uns eint: Alles Leben kommt von einer Mutter.

Jedes menschliche Wesen, beide Geschlechter, alle Generationen, alle Völker haben dies gemeinsam: Die Geburt von einer Mutter.


2. Wir stammen alle aus einem lebendigen Organismus: Mutter – Mutter Erde – All- Mutter – und sind ein Teil davon.


3. Wir ehren unseren mütterlichen Ursprung als gemeinschaftliche Verpflichtung und Bedingung unserer Existenz.


4. Ihr Schoß verbindet uns mit allen Menschen, mit der Natur, dem Kosmos – mit der Göttin.

Die Göttin ist in allen Dingen. Wir sind dankbar für das Geschenk des Lebens und drücken unsere Dankbarkeit aus. Wir ehren sie durch die Feier der Jahreskreisrituale.


5. Wir erkennen an: Jede Frau hat die Potenz einer Mutter.


6. Die Mutter wird von der Gemeinschaft unterstützt und dient ihr. Ihre Kompetenz und Autorität wird in alle gesellschaftlichen Belange eingebracht.


7. Mütter und Kinder stehen im Zentrum gesellschaftlicher Fürsorge.

Jedes Kind hat ein Recht auf Nahrung, Bildung und Förderung.


8. Die Mutter-Kind-Liebe ist die Grundlage aller Liebe und allen Lebens.

Wir achten und respektieren „Mütterlichkeit“ als Grundwert einer matriarchalen Gesellschaft. Die Fürsorge für das Leben ist vorrangige Aufgabe beider Geschlechter.


9. Das mütterliche Prinzip des Gebens, Schenkens und Annehmens ist uns Vorbild für eine ausgleichende Ökonomie.


10. Wir erkennen an, dass Freiheit durch Verbundenheit entsteht und freuen uns über die Vielfalt

alles Lebendigen.


11.Der Rat der Weisen Frauen entscheidet in allen sozialen und politischen Fragen. Unser Ziel ist

eine Gesellschaft in Frieden und Balance


12. Jede von uns findet ihr Maß für das, was sie gibt und braucht.

Wir vertrauen auf die Fülle von Mutter Erde.


13. Wir ehren unsere Ahninnen als Quell unserer Weisheit und Lebens- kraft.

Dazu gab es auf dem Mutter-Gipfel in Karlsruhe viele Hinweise und Anregungen amSchwarzen Brett: z.B. die Forderung nach Schutz vor privater und institutionalisierter Gewalt, die Forderung nach bezahlter Mütterarbeit:Jede Mutter ist eine arbeitende Frau. Weibliche Spiritualität und Frauenwissen als Schulfach! Aufruf zur Frauensolidarität undliebe, Liebe zum eigenen Körper, Dankbarkeit gegenüber unseren leiblichen und geistigen Müttern und Vor-Müttern Und immer wieder das Affidamento! Als Existenzgrundlage für alle ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Das Tausch- und Schenke-Prinzip auch auf solchen Tagungen anwenden durch Geld-Staffelung! Aufklären über die Rechtsfolgen des Ja-Wortes bei Eheschließung. Aufstand gegen die Reform des Unterhaltsrechts ab 1.1.2008! Mütterverantwortung in lokale und regionale Politik umsetzen. Sich Einmischen! Mehr Interkulturalität. Fürsorge für die Erde auch durch Gebärstreik!