Dozentinnen

 

Dozentinnen des Studienganges ALMA MATER in alphabetischer Reihenfolge:

 

Prof. Veronika Bennholdt-Thomsen

Hochschullehrerin, Ethnologin und Soziologin, hat lange Jahre in Mexiko gelebt und geforscht. Ihre Schwerpunkte sind: Feministische Forschung und bäuerliche sowie regionale Ökonomie sowohl in Lateinamerika als auch in Europa. Sie lehrt an Hochschulen in Bielefeld, Den Haag, Berlin, Wien und Klagenfurt. Außerdem ist sie die Leiterin des außeruniversitären „Institut für Theorie und Praxis der Subsistenz, e. V.“, Bielefeld. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema feministische Forschung/Subsistenz, u. a. „FrauenWirtschaft. Juchitán – Mexikos Stadt der Frauen“ (mit Mechthild Müser), „Eine Kuh für Hillary. Die Subsistenzperspektive“ (mit Maria Mies), „Ohne Menschen keine Wirtschaft. Oder: Wie gesellschaftlicher Reichtum entsteht. Berichte aus einer ländlichen Region in Ostwestfalen“ (mit Andrea Baier u. Brigitte Holzer).

KaraMA Beran Herthastochter

Jahrgang 1946, Studium der Pädagogik in Karlsruhe mit den Schwerpunkten Deutsch, Englisch und Theologie. Bis zum vorzeitigen Verlassen des Schulbetriebes 19 Jahre Lehrerin und Frauenbeauftragte in Markdorf am Bodensee. Verheiratet, Mutter von zwei Töchtern, zwei Söhnen, Schwiegerkindern, Großmutter von drei Ahnkel-Töchtern. Seit 20 Jahren autodidaktische Forschung zu feministisch-matriarchaler Thematik, insbesondere Spiritualität. Sieben Jahre Lehrbeauftragte für Matriarchale Sozialstrukturen an der Pädagogischen Hochschue Weingarten. Gründung und Leitung von Ritualgruppen und Gesprächskreisen, Seminare und Vorträge zu Themen der Matriarchatsforschung. Ausbildung an der Akademie Alma Mater zur feministisch-matriarchalen Kulturreferentin und Jahreskreisritualleiterin.  Vielfältige Netzwerkerin, Rätin im Rat der Großmütter, Gode im Godenetzwerk, freie Mitarbeiterin bei der MATRIAVAL = Zeitschrift für matriarchale Werte.

Gertrude Ernst-Wernecke

Phytotherapeutin, Heilpraktikerin(Lachesis-Verband), Pädagogin, Sambuca-Referentin. Planzen sind ihre Verbündeten, sie liebt vor allem ihre verborgene Sprache.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.lachesis.de  Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.sambuca-netzwerk.de

Dr. Heide Göttner-Abendroth

Philosophin und Kultur- und Gesellschaftsforscherin, mit Schwerpunkt matriarchale Gesellschaftsformen. Sie wurde 1941 in Thüringen geboren und hat zwei Töchter und einen Sohn. 1973 promovierte sie an der Universität München in Philosophie und Wissenschaftstheorie. Danach lehrte sie zehn Jahre in München Philosophie und publizierte wissenschaftstheoretische Arbeiten. 1976 schloss sie sich aus Protest gegen die institutionalisierte Wissenschaft und die Benachteiligung der Frau in der Universität der Neuen Frauenbewegung an und wurde zu einer Pionierin der Frauenforschung in Westdeutschland. Durch ihre mehr als 30-jährige Forschungsarbeit und zahlreiche Publikationen zum Thema „Matriarchat“ wurde sie zur Begründerin der modernen Matriarchatsforschung. 1986 gründete sie die autonome „Internationale Akademie HAGIA für moderne Matriarchatsforschung und matriarchale Spiritualität” in Deutschland, deren Leitung sie seither innehat. Außerdem nahm sie Lehraufträge an verschiedenen Universitäten wahr. 2003 organisierte und leitete sie den ersten Weltkongress für Matriarchatsforschung „Gesellschaft in Balance“ in Luxemburg, 2005 den zweiten Weltkongress für Matriarchatsforschung: „Societies of Peace“, in Texas, USA und 2011 den Weltkongress: „Die Zeit ist reif“ in St. Gallen. Sie wurde von der Initiative „1000 Friedensfrauen weltweit“ als eine von tausend Frauen aus der ganzen Welt ausgewählt, die 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert wurden.
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Dr. Malika Grasshoff/Makilam

Historikerin, Frauenforscherin, wuchs in einem Dorf der Großen Kabylei, einer von BerberInnen besiedelten Region Algeriens auf. Im Alter von siebzehn Jahren verließ sie ihr Land, um in Europa zu studieren, und begann mit der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. Sie begriff diese Arbeit von Anfang an nicht als persönliche, private Angelegenheit, sondern stellte die Geschichte ihres Lebens, ihrer Familie, ihres Dorfes in einen Zusammenhang mit der Geschichte ihres Volkes und ihrer Heimatregion. Mit ihren von persönlichen Erlebnissen durchzogenen Forschungsarbeiten würdigt sie das außergewöhnliche Leben der kabylischen Frauen und legt neue, bisher unveröffentlichte Erkenntnisse über Riten und Mythen einer im Aussterben befindlichen Gesellschaftskultur, einer Frauen-Kultur, vor.
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Cornelia Hargesheimer

Regisseurin, Schauspielerin, Dozentin, Theaterwissenschaftlerin, Verhaltenstrainerin,Systemische Familienaufstellerin, Lizenzierte CANTIENICA –Instruktorin. International ausgebildet (Italien, Frankreich, USA, Rußland), verfügt sie über eine 30-jährigen Theater- und Berufspraxis. Sie führt ein Ausbildungsstudio bei Frankfurt/Main.
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Arunga Heiden

Sängerin, Komponistin, Klangtherapeutin, Ritualleiterin. Seit vielen Jahren begleitet sie Menschen (als Frau besonders Frauen) einzeln sowie in Seminargruppen mit Ritualen, Gesprächen, spiritueller Musik und heilsamem Singen (Chakrensingen, Tönen aus dem Herzen, Obertongesang, Mantren und Kraftliedern sowie meditativem Tanz) auf ihrem Lebensweg. Dabei versteht sie ihre Arbeit als Impuls gebend und begleitend, um die Selbstheilungskräfte im eigenen Inneren zu aktivieren und die Lebensfreude zu stärken. Mit ihrer Musik (Gesang, Saiteninstrumente, Klangschalen, Trommeln) begleitet sie außerdem Rituale und Feiern ( Initiationen, Verbindungs-und Trennungsrituale, Beerdigungen, ...), sowie einzelne Menschen in Umbruch, Loslösungs- und Heilungsprozessen.
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Cécile Keller

Ärztin. Parallel zum Medizinstudium auf dem zweiten Bildungsweg in der Schweiz Weiterbildung im Zentrum für Schamanisches Wissen „Quetzalcoatl“ in Ronco, Tessin (Schweiz). Als Frauenärztin und Heilbegleiterin in eigener Praxis tätig. Seit 1997 in der Internationalen Akademie HAGIA mitwirkend, dort Co-Leiterin seit 2007. Leiterin der Matriarchalen Mysterienfeste und der Spirituellen Heilkreise in der Akademie HAGIA. Eigene Forschung zur Matriarchalen Medizin, vorgestellt auf den Weltkongressen für Matriarchatsforschung in Luxemburg 2003, San Marcos, Texas 2005. Mitorganisatorin des matriarchalen Weltkongresses: “Die Zeit ist reif“ in St. Gallen.
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Ernie Kutter  

Jahrgang 1947, Dipl. Sozialpädagogin (FH), lebt in Freising bei München. Langjährige Praxis in Krisenberatung, Trauerbegleitung, Frauenbildung, Ritualarbeit, Kreistanz und feministischer Spiritualität. Bücher „Schwester Tod, Weibliche Trauerkultur, Abschiedsrituale, Gedenkbräuche, Erinnerungsfeste“ (2010) und „Der Kult der drei Jungfrauen. Eine Kraftquelle weiblicher Spiritualität neu entdeckt“ (1996).

Siegrun I. Laurent Hildegardstochter

Feministische Kulturreferentin und Jahreskreis-Leiterin. Mutter von drei Töchtern und Großmutter von vier Enkelkindern. Freischaffende Künstlerin. Seit 35 Jahren in der Autonomen Frauenbewegung. Aufbau von Frauenzentren und Bildungsprojekten. Ausstieg aus dem patriarchalen Kunstbetrieb. Ausbildung zur Feministischen Psychotherapeutin/Gestalt- und Sexualtherapie. Vorträge und die Leitung von Kursen und Seminaren mit den Schwerpunkten: Matriarchale Kultur, Symbolforschung und Feministische Spiritualität. Initiatorin des „Hambacher Frauenmanifestes“, einer internationalen Festveranstaltung zur Jahrtausendwende mit über 1000 Frauen und führenden Dozentinnen aus Forschung, Wissenschaft, Kultur und Politik, sowie Herausgeberin der Dokumentation „Die Ausrufung des Jahrtausends der Frau – Hambacher Frauenmanifest“. Initiatorin des Internationalen Goddesskongress 2010 auf dem Hambacher Schloss. Leiterin von ALMA MATER, der feministischen Akademie für Kultur, Ethik, Religion und Spiritualität, mit dem interdisziplinären, dreijährigen Studiengang zur „Feministischen Kulturreferentin und Jahreskreis-Ritualleiterin“.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.alma-mater-akademie.de

Tricia Laurent Siegrunstochter

Sie ist integrative Tanz- und Bewegungstherapeutin, rituelle Kreistänzerin, Jahreskreisritualfrau, Dipl. Sozialarbeiterin und Mutter eines Sohnes. Sie lehrt und lernt u.a. an der Akademie ALMA MATER und gehört zum Leitungsteam. Seit 20 Jahren beschäftigt sie sich mit körperpsychotherapeutischen Methoden und Tanz. Sie studierte und praktizierte unterschiedliche Ansätze wie z.B. Rituelle Kreistänze, Tänze des Universellen Friedens, Bioenergetik, Luna-Yoga, Trancetanz, Authentische Bewegung und Biodanza. Seit 12 Jahren feiert sie die Jahreskreisfeste in matriarchaler Tradition gemeinsam mit ihrer Mutter. Ihr Herzensanliegen ist es, ihre Begeisterung und Liebe für rituelle Kreistänze und Jahreskreistänze, die von eigenem Gesang begleitet werden, mit anderen Frauen zu teilen.
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Dana S. Laurent Siegrunstochter

Ausbildung bei Sunny Graff / Frankfurt a. M. zur „Selbstverteidigungs -  und Selbstbehauptungstrainerin“. Nach mehrjähriger Leitungserfahrung in Kursen und Individualbetreuung eigene Konzeptentwicklung mit dem Schwerpunkt auf Selbstbestimmung und Selbstbehauptung.
 

Uschi Madeisky Gertrudstochter

Ihre zweite Sozialisation erhielt sie bei matriarchalen Völkern. Von Beruf Filmemacherin und seit den 90er Jahren produziert sie Dokumentarfilme, die von matriarchalen Gesellschaften und Lebensweisen erzählen. Dafür bekam sie den Tony Sender Preis der Stadt Frankfurt a. M. Sie ist Mitgründerin von MatriaVal e.V und im Vorstand. Dieser Verein gibt auch die Zeitschrift MATRIAVAL heraus, errichtet das Archiv MatriaWis und arbeitet am Godeweg. Filme u. a.: „Die Töchter der sieben Hütten“, „Wo dem Gatten nur die Nacht gehört“, „Die Tochter – eine Clansaga aus dem Matriarchat der Khasi“, „Gesellschaft in Balance“, „Liebe ist stärker als der Tod“, „Ausrufung des Jahrtausends der Frau“. Mitveranstalterin von: „Internationaler MutterGipfel 2008“ und „Internationaler Goddesskongress 2010“. Sie lernt und lehrt an der Akademie ALMA MATER und gehört zum Leitungsteam. 

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.tomult.de   Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.matriaVal.de

Dagmar Margotsdotter-Fricke

Jahrgang 41 vor JdF, Mutter dreier Söhne, Krankenschwester, Sozialpädagogin, Autorin, lehrt und lernt an der Akademie ALMA MATER und gehört zum Leitungsteam. Sie ist Hüterin der »matria-Oase« , in die sie Dozentinnen einlädt und wo sie selbst Seminare und Rituale abhält. Sie gehört zu der wachsenden Gruppe von Menschen, die an einer matriarchalen Sicht der Welt arbeitet, z.B. im Vorstand von MatriaVal – Verein zur Unterstützung matriarchaler Gesellschaften und Vermittlung matriarchaler Werte. Mitveranstalterin: „Internationaler MutterGipfel 2008“ und „Internationaler Goddesskongress 2010. Bücher:„Menstruation- von der Ohnmacht zur Macht“, „Zauberhaft - von sexualisierter Gewalt und wie betroffene Prinzessinnen dennoch Königinnen werden können“.(Buch und Hörbuch) „Die gute Mär - Mutterkunde im Märchen“. Derzeit arbeitet sie über einen neuen Krankheitsbegriff: Patriarchose.
 Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.matria.de  Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.matriaVal.de

Dr. Christa Mulack

1943 geboren und aufgewachsen in Hamburg, nach der Schule auf Wunsch ihrer Mutter Banklehre. Von 1967-1971 Fremdsprachenstudien in England, Frankreich und Deutschland. Arbeit als Dolmetscherin und Übersetzerin. Danach Studium der Theologie, Erziehungs- und Sozialwissenschaften. 1980 Eintritt in den gymnasialen Schuldienst. 1983 Promotion, die aus der Beschäftigung mit der jüdischen Kabbala und ihrer Kritik daran hervorgegangen ist. Ab 1984 freiberufliche Tätigkeit als Dozentin mit diversen Lehraufträgen an den Universitäten Marburg und Bielefeld, an kirchlichen Hochschulen und Ausbildungsseminaren sowie Workshops, Vorträge, Rundfunk- und Fernsehsendungen. Zahlreiche Veröffentlichungen zu theologischen und psychologischen Themen sowie Texte zur Matriarchatsforschung und zu Frauen im Patriarchat wie u. a. „Und wieder fühle ich mich schuldig“, „Der veruntreute Jesus“ „Der Mutterschaftsbetrug“, „Maria Magdalena“, „Klara Hitler. Muttersein im Patriarchat“.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.christa-mulack.de

Prof. Dr. Luisa Muraro

Philosophin, machte ihren Abschluss in Philosophie an der Universität Cattolica del Sacro Cuaore in Mailand, arbeitete in den 68ern als Lehrerin, danach lehrte und forschte sie bis 2005 an der philosophischen Fakultät der Universität Verona. Sie zählt zu den italienischen „Differenzphilosophinnen“, zusammen mit anderen Frauen rief sie 1975 die Libreria delle donne di Milano, den Mailänder Frauenbuchladen, ins Leben und 1984 die Philosophinnengemeinschaft Diotima. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift Via Dogana und verschiedener Manifeste und Bücher der Libreria delle di Milano und der Diotimaphilosophinnen. Zahlreiche eigene Publikationen, ins Deutsche übersetzt: „Die symbolische Ordnung der Mutter“, „Die Menge im Herzen“.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.libreriadelledonne.it

Gudrun Nositschka

Geboren im Ruhrgebiet. Nach dem Abitur Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialarbeiterin, Victor-Gollancz-Stipendiatin. Längere berufliche Auslandsaufenthalte in England und in den USA, Brennpunktarbeit in Köln und Frankfurt am Main. Verheiratet. Zwei erwachsene Söhne. Langjährige Jugend-Schöffin und Vorstandsfrau bei Frauen helfen Frauen e.V. in Euskirchen, Labyrinthfrau, Schriftstellerin. Organisatorin der Gerda-Weiler-Stiftung.Vielfältige Vortragstätigkeit u.a. zum Werk von Gerda Weiler, Mary Daly und zur Frauengeschichte. Bietet Tagesführungen zu den gallo-römischen Matronenheiligtümern an. Lebt seit 1977 in Mechernich (Wachendorf) in der Eifel.
 Bücher u.a.: „Bleibe unerschrocken“ Briefwechsel mit Gerda Weiler
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.gerda-weiler-stiftung.de

Dr. Donate Pahnke- McIntosh  

Dipl. Religionswissenschaftlerin, Körpertherapeutin, Autorin, Bremen
Sie ist freiberufliche Ritualfrau in Bremen, Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten und Autorin. Seit 1987 in der Reclaiming-Gemeinschaft aktiv. (Die Reclaiming-Hexentradition wurde besonders durch die Bücher von Starhawk bekannt.) Sie unterrichtet Ritual, Tarot, Trance und feinstoffliche Energiearbeit in Deutschland und anderen Ländern Europas und in den USA.

Prof. Dr. Luise Pusch

Sie promovierte 1972 im Fach Anglistik an der Universität Hamburg. 1978 erfolgte ihre Habilitation an der Universität Konstanz. Von 1979 bis 1984 war sie Heisenberg-Stipendiatin auf dem Gebiet der feministisch-linguistischen Forschung. Ihr Spezialgebiet ist die Feministische Linguistik, davor hat sie sich mit syntaktischen Fragen wie der Gerundivkonstruktion beschäftigt. Von 1982-1985 bekleidete sie diverse germanistische (C3) und anglistische (C4) Professuren an den Universitäten Hannover und Duisburg in Vertretung. Im Jahr 1985 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin an der Universität Konstanz ernannt. Für die Jahre 1990-1991 übernahm sie (vertretungsweise) eine Professur für Frauenforschung an der Universität Münster.]
Im Aufsatz Das Deutsche als Männersprache. Diagnose und Therapievorschläge (1984) ist ihre Hauptforderung hinsichtlich einer geschlechtergerechten Sprache die Abschaffung der weiblichen Endungen -in und -innen. Es soll also heißen: die Professor, die Schriftsteller etc. Da ihr jedoch klar ist, dass dieser Vorschlag nie eine Mehrheit finden würde, plädiert sie für eine Forcierung des In-Suffixes durch feministische Kreise, um dessen diskriminierende Bedeutung zu eliminieren. Dieses Postulat ist in der Schreibung mit Binnen-I (SchülerIn) bzw. der Nennung beider Geschlechter (Schülerinnen und Schüler) verwirklicht.
Sie gilt zusammen mit Senta Trömel-Plötz als Begründerin der feministischen Linguistik in Deutschland.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.luisepusch.de

Gertrude Raven-Croissier

Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin der "Schule für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie", verbindet systemische und körperorientierte Therapie mit Ritual und schamanischen Heilweisen; Holotropic Breathwork (Grof); Schwerpunkte: Heilung von Weiblichkeit und Männlichkeit, präexistentielle Traumata, Mythologie und Urbilder der Seele, Weibliche Spiritualität und Verantwortung für die Schöpfung. Autorin von "Psychotherapie im Raum der Göttin – Weibliches Bewusstsein und Heilung".

Ute Schiran

Jahrgang 1946 Schriftstellerin, Künstlerin, Subsistenzbäuerin, über 30 Jahre Erfahrung als lesbisch-schamanische Seminarleiterin, Performance - Künstlerin ARTeMISs - ARTe FACTs ist Name meiner Werkstatt, in der Ahninnenschreine, Himmelstänzerinnen, Träumerinnen und andere Erfahrungen entstehen.
Bücher u.a.:"Die Wege der Wölfin" "Menschenfrauen fliegen wieder" ( Schirner-Verlag, Darmstadt) Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.ute-schiran.de

Christa Schulte 

Jahrgang 1953, arbeitet in ihrer Praxis für Psychotherapie und Supervision schwerpunktmäßig mit Fraueneinzeltherapie, Lesbenpaartherapie, Coaching für Frauen in Führungspositionen, Fortbildung und Supervision für Frauen- und Alternativprojekte. In den letzten Jahren hat sie ein frauenspezifisches Modell für die Weiterentwicklung weiblicher Sexualität, das TARA-Tantra entwickelt.
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Li Shalima

geboren 41 vor JdF, als zweite von fünf Töchtern, in Berlin kurz vor dem Mauerbau, der die „Kleinfamilie“ vom gesamten Rest des verwandtschaftlichen Clans trennte. Dieser Leid verursachende Umstand prägte ihre Kindheit und ihre spätere Suche und langjährige Forschung maßgeblich. Von Geburt an ist sie Künstlerin, heute versteht sie sich hauptsächlich als Philosophin, Two-spirit (Vermittlerin zwischen den Geschlechtern und den Welten) und Ur-Erinnerin in einem sehr wissen-schaftlichen Sinne. Seit 26 Jahren ist sie „lesbische Mutter“ einer Tochter aus „politischer“ Überzeugung. Sie gehört zum Leitungsteam der Akademie ALMA MATER und lehrt dort den Bereich: „Matriarchales Weltbild im Ursymbol Labyrinth“. Zur Zeit lebt sie am Bodensee, lehrt und lernt in spirituellen Genesungskreisen. Sie forscht seit 14 Jahren zu diesem Thema, entwickelt Choreografien und Rituale zu den unterschiedlichsten Anlässen in temporären Labyrinthen und arbeitet an einem umfassenden Manuskript zur Lehre des Labyrinths. Der Film-Vortrag “die SYMBOLISCHE MUTTER in Ordnung bringen“ ist seit August 2011 als DVD  bei der Autorin selbst lishalima@web.de und im Christel-Göttert-Verlag erhältlich. Ein Alma Mater Lehrbuch mit dem Titel "Ursymbol Labyrinth -  die Liebe zur Weisheit in alten Weltbildern" ist in Arbeit 
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.atelier-lishalima.de

Dr. Annegret Stopczyk-Pfundstein

Geboren 1951, 1982 ein Kind geboren, inzwischen zwei Enkelkinder, seit 1987 selbstständige Dozentin für Ethik/Philosophie und Autorin. Nach einer Schneiderlehre und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Studium in Hannover und Berlin mit Begabten-Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes: Physik, Germanistik, Erziehungswissenschaften, Freie Malerei und Philosophie
Abschluss M. A. in Erziehungswissenschaft, Germanistik und Hauptfach Philosophie bei Prof. Dr. Ernst Tugend hat. 2000 Gründung der Agentur für angewandte Ethik und Philosophie in Berlin. 2001 Umzug von Berlin nach Stuttgart. 2002 Juni Heirat mit Dr. Matthias Pfundstein. 2002 Promotion: Thema "Neue Ethik - Helene Stöcker im geistigen Umfeld  um 1900 in Deutschland " bei Prof. Dr. Gernot Böhme in Darmstadt. 2003 Eröffnung einer Philosophischen Praxis. Seit 2008 Ausbildungsstudiengänge für Philosophische Praxis. Bücher u.a.: „Nein Danke, ich denke selber“.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.stopczyk-philosophie.de

Dr. Mariam Irene Tazi-Preve

Geboren in Innsbruck, Österreich. Sie studierte Politikwissenschaft und Romanistik an der Universität Innsbruck, dort machte sie ihren Magister und ihren Doktor. Ihre Doktormutter war Claudia von Werlhof. Mariam Tazi-Preve ist an der Universität Wien tätig, in der Forschung am Institut für Familienforschung und als Lektorin an den Instituten für Politikwissenschaft der Universitäten Wien und Innsbruck; Forschungsaufenthalte waren in Großbritannien und Australien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Feministische politische Theorie, Demographie und Geschlechterverhältnis, Mutter- und Vaterschaft, Bevölkerungs- und Familienpolitik sowie Frauengesundheit. Mehrer Buchpublikationen, u.a. „Familienpolitik. Nationale und internationale Perspektiven“ (2009).

Prof. Dr. Claudia von Werlhof

Sie studierte in Köln Volkswirtschaft und Soziologie in Köln und Hamburg. 1968 erreichte sie den Abschluss einer Diplom-Volkswirtin. 1968–70 folgte ein Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador und Costa Rica. 1974 wurde sie an der Universität zu Köln im Fach Soziologie promoviert. 1974/75 war sie Lehrbeauftragte am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt am Main. 1977–79 forschte sie in Venezuela. Von 1975–1986 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin am Praxisschwerpunkt Entwicklungspolitik der Universität Bielefeld. 1984 habilitierte sie in Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt mit einer Arbeit über die Frauen- und Agrarfrage in der Dritten Welt. Sie war Lehrbeauftragte und Gastprofessorin an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten und ist seit Oktober 1988 bis zu ihrer Erimitierung 2011 Ordinaria für Politisches System Österreichs mit besonderer Berücksichtigung der Frauenforschung am Institut für Politikwissenschaft der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (Frauenforschungslehrstuhl).Von Anfang an war Claudia von Werlhof in der Frauenbewegung engagiert. Sie gilt als Mitbegründerin der Frauenforschung in der Bundesrepublik Deutschland und zusammen mit Maria Mies und Veronika Bennholdt-Thomsen als Begründerin des Ökofeminismus und einer feministischen Subsistenztheorie. Sie arbeitete an zivilgesellschaftlichen Alternativen zur Globalisierung entwickelte die Patriarchatskritik weiter und betrieb Matriarchatsforschung. 2007 gründete sie den Verein FIPAZ  sowie die Vereinigung „Planetare Bewegung für Mutter Erde“
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Marianne Wex

Jahrgang 1937. Kunsthochschuldozentin in Hamburg von 1963 bis 1980. Anschließend 8 Jahre Selbstheilung, Neuseeland, Irland. 1988–1991 arbeitete sie in London unter der Leitung der Heilerin Lily Cornford „Feinstoffliche Heilkraft, Selbstheilung und Regeneration“ (1906-2003). Bis 1999 Einzelbegleitungen und Referentin in verschiedenen Seminarhäusern, vorwiegend in Deutschland. 1999-2002 weitere Vertiefung auf dem genannten Weg in Asien, zwei Jahre Kanada. Seitdem lebt und arbeitet sie wieder in Deutschland.
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.marianne-wex.de

Maria Zemp

Heilpraktikerin, Referentin für Trauma-Arbeit und Frauengesundheit (Lachesis Verband) Körperpsychotherapie (DGK) Mitarbeiterin von Medico Mondiale, Autorin, Geboren 1957 in der Schweiz. 1986 Umsiedlung nach Deutschland. Seit 1992 lebt und arbeitet sie in der Eifel, „wo die Göttinnen das Land beschützen“
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.beratung-mariazemp.de

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