Modul XVI 2014

Donnerstag, 23. Oktober  bis Sonntag, 26. Oktober  2014

Lehrveranstaltungen Sexualität und Erotik

Do. 23. Oktober

  • 19.00 - 20.00 Uhr

Begrüßung, Befindlichkeitsrunde, Vorschau auf das Modul

  • 20.00 - 22.00 Uhr

„Wie sehe ich Sexualität?“

Arbeit in Kleingruppen mit Plenum

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Fr. 24. Oktober

  • 09.00 - 09.15 Uhr 

Morgenkreis Ankommen mit Schweigen, Stimme und Bewegung

  • 09.15 - 13.00 Uhr und 15.00 -18.00 Uhr

„Kultivierung weiblicher Sexualität“

Dozentin: Christa Schulte

Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin KV, Supervisorin BDP, Bremen
Christa Schulte, Jahrgang 1953, arbeitet in ihrer Praxis für Psychotherapie und Supervision schwerpunktmäßig mit Fraueneinzeltherapie, Lesbenpaartherapie, Coaching für Frauen in Führungspositionen, Fortbildung und Supervision für Frauen- und Alternativprojekte. In den letzten Jahren hat sie ein frauenspezifisches Modell für die Weiterentwicklung weiblicher Sexualität, das TARA-Tantra entwickelt.

„Meine Grundthese lautet, dass Frauensexualität, die sich weniger nach äußeren Normen, sondern mehr nach innerer Bewegtheit, verschiedenen Formen von Liebe und lebendiger Kommunikation ausrichtet, eine hohe Kunst ist. Diese Kunst ist im Spielen, Üben und im lebendigen Kontakt mit uns selbst erlernbar. Dazu brauchen wir eine liebevoll-realistische Sicht auf unseren Körper, auf unsere ständig wechselnden Gefühlswelten und auf unser momentanes Bewusstsein als Frau. Dazu brauchen wir aber auch Ziele und Visionen, damit wir Bilder haben, wohin wir uns entwickeln und was wir wirklich kultivieren wollen.
In diesem Seminar möchte ich eine kreative Auseinandersetzung mit der Vielfalt an gelebter weiblicher Sexualität anregen. Dabei geht es weniger um Störungen und Krankheiten, sondern mehr um Wachstumspotentiale und um Stärkung und Verfeinerung der Kunst, Beziehungsformen und Spielarten weiblichen Liebesleben zu kreieren und zu pflegen, die jenseits von Szene- und anderen Normen der Eigen-Art der Frauen fühlbar entsprechen. Dazu gehört natürlich auch der kluge Umgang mit Hindernissen und Stolpersteinen und die klare Entscheidung, die eigene und die gemeinsame Lust wichtig zu nehmen – an den Sonntagen genauso wie an den All-Tagen.“

  • 20.00 - 22.00 Uhr     Covenzeit

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Sa.  25. Oktober

  • 09.00 - 12.00 Uhr

Lehrbereich: Körper – Bewegung – Tanz

Gezeitentanz: Schreite in Schönheit

Dozentin: Tricia Laurent

Wir ehren in unseren Tänzen und Bewegungsübungen die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, die uns Bildnis sind für alle Lebensenergien.

Wir verbinden uns mit unseren Mitschwestern zur Ehrung und Feier unseres Selbst, des Weiblichen, der Natur und der Großen Mutter.

Lehrbereich  Feministisch-matriarchale Spiritualität

  • ab 15.00 Uhr           

Das Jahresrad im Zyklus der 8 Feste

Jahreskreis-Ritual      Ahninnen - Dunkelheitsfest  

Das Ritual findet an einem besonderen Kraftort statt.
Vorbereitung und Vermittlung von Hintergrundwissen für das Jahreskreisfest des Ahninnen - Dunkelheitsfestes
So wie wir die Kraft der Jungen, der weißen Göttin und der Roten, der fruchtbaren Göttin verkörpern, betreten wir nun das Reich der Schwarzen, der Alten, der Greisin. Im Jahresrad gegenüber der im Licht der vollen Mondin gefeierten Walpurgisnacht liegt das Ahninnenfest in der tiefsten Dunkelheit der Schwarzmondin. Mit diesem Ritual beginnen die dunkelsten Wochen des Jahres, ehe an Wintersonnenwende das Licht der Sonne wieder geboren wird.
In dieser Nacht tritt die Göttin in ihren dritten Aspekt - die "Weise Alte". Sie schenkt uns den Frieden. Sie öffnet die Pforte der Unterwelt und reitet auf ihrem weißen Schimmel als "Nebelfrau" vor uns her. Wir sind ihre Gefährtinnen und kennen den Weg in die Tiefe. "Die "Weise Alte" ist die große Heilerin, denn sie heilt sogar vom Tod, und wir sind Heilerinnen wie sie." (Heide Göttner-Abendroth).
Wir haben unsere heilenden Hände, unseren kraftvollen Tanz und unsere stärkenden Energien. Auf vielerlei Weise können wir uns gegenseitig von Schmerzen des "Todesdurchganges" heilen. Die dunkelsten Wochen liegen vor uns, alles vergeht jetzt, bis auf den Samen, der den neuen Kreislauf in sich birgt. Vor der zunehmenden Kälte hat sich die Lebenskraft in das Innerste zurückgezogen. So ist auch dieses Jahresradritual für uns ein Zeichen, uns vor Kälte und Dunkelheit in unser Inneres zurück zu ziehen, um dort Kräfte für künftige Neuentfaltung zu sammeln.

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So. 26. Oktober

  • 09.00 - 09.15 Uhr      

Morgenkreis Gemeinsames Ankommen mit Stille, Tanz und Tönen

  • 09.15 - 11.45 UhrRitualarbeit

Dozentin Li Shalima

Film-Vortrag über die HERSTORY und HISTORIE des Symbols Labyrinth. „Anhand der Wandlungen seiner Windungen im Laufe der Zeit können wir die Geschichte des Patriarchats ablesen. Sehr deutlich kann die fortschreitende „Patriarchose“, anhand des schleichenden Sinnverlustes zeitlich, regional und spirituell zugeordnet werden. Im Anschluss daran wird noch eine vertiefende praktische Übung mit einer Choreografie im Labyrinth angeboten.

  • 12.00  - 13.00 Uhr

Abschluss, Reflektion, Abschied


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