Modul XII 2013
Donnerstag, 19. Dezember bis Sonntag, 22. Dezember 2013
Lehrveranstaltungen Kunst und Mystik
Do. 19. Dezember
- 19.00 - 20.00 Uhr
Begrüßung, Befindlichkeitsrunde, Vorschau auf das Modul.
- 20.00 - 22.00 Uhr
„Kunst - Wissenschaft - Religion - Ökonomie - Politik / Ein Aufruf zum Einzug in die matriarchale Kunst“
Dozentin: Siegrun Laurent
Fr. 20. Dezember
- 09.00 - 09.15 Uhr
Morgenkreis: Gemeinsames Ankommen, Körper - und Stimmarbeit
- 09.15 - 13.00 Uhr
„Das passiert nicht allen, das unsagbare Glück als Frau geboren zu werden“
Vortrag und Vorstellung ihres neuesten Werkes.
Das neue, mit ungeduldiger Spannung erwartete Buchprojekt der großen Philosophin Luisa Muraro, die direkt aus Italien kommt um ihr neues Buch persönlich in der ALMA MATER Akademie vorzustellen.
Dozentin: Prof. Dr. Luisa Muraro / Direktübersetzung: Traudel Sattler
Dr. Luisa Muraro, Philosophin, Autorin, Milano, Universität Verona
Zusammen mit anderen Frauen rief sie die "Libreria delle donne di Milano" und die Philosophinnengemeinschaft Diotima ins Leben, die seit Mitte der 80er Jahre einen neuen Ansatz des Denkens, der Geschlechterdifferenz und der Politik entwickelt haben. Mitherausgeberin der Zeitschrift "Via Dogana". Autorin von „Die symbolische Ordnung der Mutter“
- ab 15.00 Uhr
Das Jahresrad im Zyklus der 8 Feste
Jahreskreis - Ritual Winter - Sonnenwende
Vorbereitung und Gestaltungsform des Jahreskreisfestes der Wintersonnenwende
Wintersonnenwende ist das erste und zugleich letzte Fest im Jahreskreis
Ohne Anfang - ohne Ende. In diesem Moment der tiefsten Dunkelheit, der längsten Nacht und des kürzesten Tages, wird das Licht geboren. Der Kreis ist das Symbol des Unendlichen. Von jetzt an nimmt das Licht wieder zu, werden die Tage länger, bewegt sich das Leben auf den Augenblick zu, wo mit der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche die Winterhälfte endet und die Zeit des Hellen, des Diesseits, der Außenwelt beginnt.
An Wintersonnenwende feiern wir die Wiedergeburt des Lichtes, den Beginn eines neuen Jahreskreises. Wir wissen aus alten Überlieferungen, dass dieses Licht schon immer als Symbol für die göttliche Kraft, die Göttlichkeit, die Göttin verehrt und gefeiert wurde. Jetzt sind die Mutternächte. Schon vor Tausenden von Jahren wurden als Zeichen der Mutternächte die drei AKKA (nordische Urmutter) XXX als Ideogramm und der Umriss einer Fußsohle in den Punkt einesFelsens geritzt, wo der erste Strahl der Sonne an Wintersonnenwende hinfiel, zur sichtbaren Wahrnehmung, dass in diesem Moment die "Große Mutter" als Gebärende des Lichtes gegenwärtig ist.
Die Volksbräuche und Rituale, die für diese Zeit überliefert sind, sind Ausdruck dieses Wissens und Formen, damit handelnd umzugehen. Heute "öffnet" sich der Himmel für 12 Tage und 13 Nächte, es ist die Zeit zwischen den Zeiten, in der sich Energien manifestieren, die wilde Jagd der Perchten beginnt....
Sa. 21. Dezember
- 09.00 - 13.00 und 15.00 -17.00 Uhr
Lehrbereich Matriarchales Kunstverständnis
„Die mütterliche Ordnung im Labyrinth - ein Ursymbol als neuzeitliches Weltbild“
Dozentin: Li Shalima
Weitere vertiefende theoretische und praktische Arbeit mit den Bildern im Labyrinth. Es gibt Zeit und Raum zum eigenständigen Üben, das Labyrinth zu zeichnen, zu legen, in Kleingruppen eigene kleine Rituale zu entwickeln. Wir füllen das Labyrinth mit unseren Bildern, Liedern und Tänzen.
- 20.00 - 22.00 Uhr
C o v e n z e i t
Die Covenzeit ist eine Zeit des bewussten Zusammenseins mit den Frauen des eigenen Covens. Diese Zeit wird von jedem Coven selbst gestaltet
So. 22. Dezember
- 09.00 - 11.30 Uhr
Gemeinschaftsprojekt verschiedener Tanzanleiterinnen
„ Im Zyklus der Großen Mutter“
Körpergebete - Trancetanz - Sakrale Tänze - Mantren und Gesänge zur Geburt des Lichtes in der längsten Nacht des Jahres.
- 12.00 - 13.00 Uhr
Abschlussrunde. Gemeinsames Aufarbeiten der Lehrinhalte und Reflektion des Moduls. Abschied.