Modul X 2013

Donnerstag, 19. September  bis Sonntag, 22. September

2013

Lehrveranstaltungen Magie und unsichtbare Wirklichkeiten

Do. 19. September

  • 19.00 - 20.00  Uhr   

Begrüßung, Befindlichkeitsrunde / Vorschau auf die Lehrinhalte des Moduls

  • 20.00 - 22.30 Uhr

„Abschied vom Lachen“ Film von Gordian Troeller und Claude Deffarges über  die matriarchalen Campa-Indianer, die in den Regenwäldern des  Amazonasbecken leben. Im Alltag leben sie die Verbundenheit mit allem Seienden.

Mit anschließendem Gespräch
Dozentin Uschi Madeisky

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Fr. 20. September

  • 09.00 - 13.00 und von 15.00 - 18.00 Uhr

„Poesie und Ekstase - Praxis magischer Rituale“

Dozentin Dr. Donate Pahnke

Religionswissenschaftlerin, Dipl. Psychologin, Autorin, Bremen
Magie heißt Zaubern, Verwandlung: die Energie, die da ist, umwandeln in eine andere Gestalt, eine andere Form, einen anderen Klang. Dafür brauchen wir im Ritual den magischen Bewusstseinszustand, die Öffnung für unsere eigene innere Anderswelt und für die Anderswelt des Göttlichen. Diese Öffnung macht uns durchlässig für die erotische Lebenskraft der Göttin, für die Zustände leidenschaftlicher spiritueller Ekstase und für die poetische Wirkungskraft der Stimm-Magie. Nur als durchlässige Priesterinnen können wir auch effektive Ritualleiterinnen sein.

Wir arbeiten mit verschiedenen Methoden der Induktion von Trance und Ekstase, u.a. mit dem Aspektieren (Gestaltwandeln) und mit den Möglichkeiten, die uns als Ritualpriesterinnen die Öffnung der "inneren Flöte" zwischen Yoni und Stimme bietet.

Dr. Donate Pahnke ist freiberufliche Ritualfrau in Bremen, Religionswissenschaftlerin, Körpertherapeutin, Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, Autorin und seit 1987 in der Reclaiming-Gemeinschaft aktiv. (Die Reclaiming-Hexentradition wurde besonders durch die Bücher von Starhawk bekannt.) Sie unterrichtet Ritual, Tarot, Trance und feinstoffliche Energiearbeit in Deutschland und anderen Ländern Europas und in den USA.

  • 20.00 - 22.00 Uhr

Covenzeit

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Sa. 21. September

  • 09.00 - 09.15 Uhr

Morgenkreis    Ankommen mit Schweigen, Stimme, Körper und Bewegung

  •  09.15 - 13.00 Uhr 

„Schamanentum und Trancreisen“

Dozentin Dagmar Margotsdotter-Fricke

Autorin, Dipl. Sozial - Pädagogin, Krankenschwester, Mutter.
Als Vorbereitung auf eine Reise zu der matriarchalen, schamanischen Gesellschaft der Khasis in Indien wurde ich Schülerin der „Foundation for Shamanic Studies“ (FSS), die der amerikanische Anthropologe Prof. Harner ins Leben gerufen hat (Core Shamnism). Dabei stellte ich fest, dass mein Weltbild schon immer magisch war und fühlte mich wie „nach Hause“ gekommen. Der Besuch bei den Khasis weckte in mir den Wunsch, Heilmethoden zu lernen, die in schamanischem Wissen wurzeln. Seitdem besuchte ich etliche Seminare und nahm an dem Dreijahres-Training der amerikanischen Psychotherapeutin Sandra Ingermann innerhalb der FSS teil. Literatur zur Einführung z.B.: Harner: Der Weg des Schamanen; Sandra Ingermann: Heilung für Mutter Erde; Carlo Zumstein: Wege hinter die Finsternis.
Das schamanische, magische Weltbild kennt nicht Gut und Böse. Es kennt nur Kräfte, die wirken und stellt die Spiritualität matriarchaler Kulturen dar. Im Laufe der Lehreinheit lernen wir den Umgang und die Verbindung mit solchen Kräfte kennen.

Diese Erfahrungen waren in vielen Kulturen normaler Bestandteil des Lebens. Im Laufe der Patriarchalisierung wurde jedoch eine Schamanenkaste eingerichtet, die es vorher nicht gab. Das, was von jeder Einzelnen selbst als heil/heilig er- und gelebt und gemeinsam gefeiert wurde, wurde nun zu Geheimwissen und streng ritualisiert, also nur noch von „Eingeweihten“ erfahren. Später dann und bis heute wurde von den Vertretern der Weltreligionen versucht, das Schamanentum ansich zu beseitigen. Bis heute bildet es jedoch das Fundament dieser Sekundärreligionen (siehe dazu Heide Göttner-Abendroth, Christa Mulack, Kurt Derungs, Jan Assmann).
Durch das Patriarchat und seine Religionen haben wir die Verbindung zur eigenen Mutter, zur Mutter Erde, zur Großen Göttin verloren. Dieser Verlust an spiritueller Rückbindung ist die Ursache für viel Unglück und Leid. Wenn wir an eigenem Leib und mit eigener Seele erleben, dass wir verbunden sind mit allem, was ist, finden wir zurück zur Glücksfähigkeit und Weisheit, die in allen von uns schlummert.

Lehrbereich Feministisch-matriarchale Spiritualität    

  • ab 15.00 Uhr

 

Das Jahresrad im Zyklus der 8 Feste

Jahreskreis - Ritual                Herbst - Tagundnachtgleiche

Einführung und Vorbereitung des Jahreskreisfestes der Herbst-Tagundnachtgleiche anschließend Jahreskreisritual der Herbst-Tagundnachtgleiche / Text siehe Curriculum 2012

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So. 22. September

  • 09.00 - 11.45 Uhr

„Ist die Gestaltung der Wirklichkeit Magie?“
Gruppenarbeit mit Anleitung zu folgendem Thema:  Magie ist Gestaltung der Wirklichkeit nach den eigenen Visionen, ist Kommunikation mit allen Kräften der Natur, ist das Feiern dieser Kräfte und der eigenen Lebensfreude. Magie ist selbstverantwortliche Teilnahme an der Gestaltung der Gesellschaft.                       

  • 12.00 - 13.00 Uhr

Abschlussrunde, Reflektion des Moduls, Abschied

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