Modul VIII 2013
Donnerstag, 20. Juni bis Sonntag, 23. Juni 2013
Lehrbereich: Feldforschung, Geomantie, Radiästhesie,
theoretische und praktische Ritualarbeit
2. Exkursion und Feldforschung
Mehrtägige Exkursionen zu Kraftorten und Energiezentren
„Mythos einer Sonnenstadt” Karlsruhe – Carols Ruhe
Die Sommersonnenwende 2013 werden wir in der Sonnenstadt Karlsruhe erleben. Einzigartig auf geomantischen Linien, in der Form von Sonnenstrahlen erbaut, ist Karlsruhe ein eindrucksvolles Beispiel welche Rolle die alte Kunst Geomantie hatte Energiezentren in Bauwerke und Heiligtümer aufzunehmen. Wir werden die Sonnenwende in einem Tempel mitten im Schlosspark feiern und um 12 Uhr, wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat, für wenige kostbare Minuten miterleben wie die Nordwand der Pyramide von ihrem Licht bestrahlt wird. Wir werden die alten BaumeisterInnen bewundern, wenn wir erfahren wie sie uns mit ihren Bauwerken auch die Gestirne des Himmels schenkten. Mit diesem Wissen können wir unsere Heimatstädte auf einer ganz anderen Ebene verstehen und lieben lernen.
„Hier geht’s zu 6000 Jahren“ Die Michelsberger-Kultur mit einer Exkursion zum Michelsberg
Frauenleben in der so genannten Michelsberger-Kultur. Geomantische Feldforschung mit dem Besuch des starken, energetischen Kraftortes des Michelsberges. Von diesem Ort hat diese Kulturepoche ihren Namen.
Vorträge und Führungen: Siegrun Laurent
Lehrbereich: Körper – Bewegung – Tanz
Struktur und Vertiefung der Rituallieder und -Tänze
Dozentin: Tricia Laurent
Rituelle, sakrale Tänze finden wir in allen Kulturen und zu allen Zeiten. Oft verkörpern sie heilige Muster, die mit dem archetypischen Bild der Großen Mutter verbunden sind, die in denselben geographischen Gebieten verehrt wurde, in denen auch die Tänze ihre Wurzeln haben. Sie stammen aus einer Zeit, in der das Gemeinschaftsleben durch Rituale geordnet wurde und tradierten sich jedes Jahr neu zum jeweiligen Jahresfest.
Das Tanzen von rituellen Tänzen im Jahreskreis ermöglicht uns, die Bedeutung und Wirkung von matriarchalen Ursymbolen und –haltungen zu erfahren.
Lehrbereich Feministisch-matriarchale Spiritualität
Dieses Modul beinhaltet die Vermittlung vom theoretischen und praktischen Umgang der feministisch-matriarchalen Ritualarbeit.
Das Jahresrad im Zyklus der 8 Feste
Jahreskreis-Ritual Sommer-Sonnenwende
Wir feiern das Jahreskreisfest der Sommersonnenwende an einem nach geomantischen Gesichtspunkten besonders starkem Ort.
Die Sonne hat ihren höchsten Punkt erreicht
Das Fest der Fülle und Erfüllung. Es zeigt sich nun der schöpferische und mütterliche Aspekt der roten Göttin in der zweiten Gestalt: Die Fruchtbare - die Gebärende. Sie ist Schöpferin und Erhalterin allen Lebens auf dem Land und im Meer.
"Mit dieser Kraft heilt die Göttin alle Spaltung, Zerrissenheit und Trennung und fügt die ursprüngliche Ganzheit, auch in uns, wieder zusammen".
(Heide Göttner-Abendroth)
Heute ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahresrad - das Licht triumphiert - und doch beginnt der Abstieg in die Finsternis. Im Augenblick der größten Helligkeit wird die Dunkelheit wieder geboren. Der Zeitpunkt, an dem sich die Kräfte von Oben und Unten durch uns selbst verbinden. Wir erfahren die schöpferische Kraft, die Vitalität, Euphorie, Lust, Freude und Wärme der Sonnenkraft. Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde haben alles hervorgebracht, was sich verwirklichen wollte. Wir feiern den Höhepunkt der Entfaltung, feiern das Fest der Verwirklichung aller Dinge. Die Pflanzen, deren Samen sich bis jetzt nicht entfaltet haben, werden es auch nicht mehr tun können. Auch wir selbst schauen uns an, welche Impulse seit Lichtmess in Erscheinung treten wollten - die Früchte reifen, und in ihrem Inneren reift der Same, in dem das Leben des nächsten Jahreskreises angelegt ist. Die Farbe Rot, als Symbol des weiblichen Blutes und des Lebens, wird dieses Fest bestimmen.
Psychotherapie im Raum der Göttin
„Das weibliche Totem - Freundschaft mit dem Leben“
Dozentin Gertrude Raven
Croissier
Psychotherapeutin in eigener Praxis. Seminarleiterin und Lehrtherapeutin an der Schule der transpersonalen Psychologie, verbindet Systemische Therapie, Körperorientierte Psychotherapie und Holotropic Breathwork mit Ritual und Elementen schamanischer Heilweisen zu einem ganzheitlich-therapeutischen Ansatz.
Die persönliche Leidensgeschichte von Frauen ist nicht getrennt von der schmerzlichen Kollektivgeschichte des Weiblichen im Patriarchat. Dem Schutz der alten Mutter-Göttin beraubt und von einem eifernden Vater-Gott dämonisiert, sind Frauen körperlich, emotional, geistig und spirituell heimatlos. Heilung von Weiblichkeit braucht daher Rückbindung an den weiblich-göttlichen Ursprung des Lebens.
Labyrinth – Begehung Praktische und theoretische Labyrinth-Ritual-Arbeit:
Dozentin Li Shalima
Wir werden den bekanntesten Labyrinth-Mythos:„Theseus erschlägt den Minotaurus im Labyrinth von Knossos und braucht den Roten Faden der Ariadne, um wieder aus dem Labyrinth heraus zu finden“ auf matriarchale Ur-Sprünge und Wahrheiten und deren patriarchale Verdrehung der Geschichts- und Mythenschreibung hin untersuchen.
Detaillierter Programmablauf, aktuelle Informationen, Wegbeschreibung etc. werden im Vorfeld zugeschickt.